Auf Makro-Fotografie Tour in der Heimat

Foto eines Herbstblatts im Wasser

An einem Wochenende im September 2018 verschlug es mich mal wieder in meine Heimat Idar-Oberstein. Eine Woche zuvor hatte ich mir das Sony SEL-30M35 Makro-Objektiv für meine Sony Alpha 6300 gekauft. Grund genug um mit einem Freund das neue Objektiv zu testen. Gut wenn der Freund ebenfalls ein Makro-Fotografie Fan ist. Er hatte das manuelle Samyang 100mm f/2.8 im Gepäck.

Die von uns aufgesuchte Wiese lag direkt am Fluss Nahe. Das lud zu ein paar Langzeitbelichtungen zum Aufwärmen ein.

Die Welt der Makro-Fotografie ist faszinierend. Es ist erstaunlich welche Details darin sichtbar werden. Für die Motivfindung reicht bereits eine einfache Wiese.

Die Disteln auf der Wiese gaben ein sehr schönes Motiv ab. Interessant war es vor allem die verschiedenen Entwicklungsstadien der Blüten festzuhalten.

Allseits bekannte Pflanzen wie Nelke, Klee und Löwenzahn wirken aus der Nähe betracht viel interessanter als aus der gewohnten Entfernung.

Insekten gab es natürlich auch einige zu sehen. Bei folgendem Exemplar kenne ich den Namen leider nicht. Bei der Pflanze handelt es sich um den Rainfarn.

Diese Pflanze ist die Vogel-Sternmiere.

Das Entdecken der Makro-Welt war sehr interessant. Das Sony SEL-30M35 Objektiv hat seinen Feldtest bestanden und mir einige schöne Fotos beschert. Jedoch ist es für die Insektenfotografie nur bedingt geeignet, da man sehr nah ans Objekt muss. Es besteht große Fluchtgefahr. Hier ist das Samyang 100mm f/2.8 die bessere Wahl, da damit aus weiterer Entfernung fotografiert werden kann.

Update 16.06.2019:

Mittlerweile habe ich mir das Sony FE 90mm F/2,8 Makro-Objektiv für meine Sony Alpha 6300 zugelegt. Durch die 90 mm Brennweite erlaubt dieses Objektiv einen größeren Abstand zum Motiv. Zudem ist es lichtstärker als das Sony SEL-30M35. Eine zweites Makro-Shooting mit diesem Objektiv folgt bald.

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